Viren – Hacker – Trojaner – So schützen Sie sich

von | Mai 18, 2017 |

Fakt ist: 100prozentige Sicherheit im Netz gibt es nicht.
Trotzdem kann man eine Menge tun, um sich zu schützen.

Gerade Content-Management-Systeme wie WordPress sind als Angriffs-Ziel bei Hackern beliebt. WordPress gehört derzeit zu den beliebtesten CMS-Systemen. 75 % der aktiven Webseiten sind mit einem CMS geschrieben. Diese Programme bieten zwar auf der einen Seite eine unkomplizierte Möglichkeit, seine Webseite zu pflegen, bieten aber genau deshalb eine Menge Angriffsfläche für Script-Kiddies und Hacker.

Die eigene Seite gegen mögliche Angriffe absichern

So können Sie sich absichern:

  • Virenschutzprogramme der lokalen PCs auf dem aktuellen Stand halten.
    Denn manchmal werden Viren und Trojaner vom lokalen PC aus ins Netz übertragen, die Hackern dann Tür und Tor öffnen.
  • Passwort Management mit sicheren einmaligen Passwörtern nutzen.
  • automatische Software-Updates auf allen Geräten einrichten
  • Ein sicheres Webhosting-Passwort wählen und es regelmäßig ändern
  • Datenbanken mit sicheren Passwörtern absichern.
  • CMS-Version und Erweiterungen aktuell halten
  • sichere einmalige Benutzernamen verwenden. „admin“ ist kein sicherer Administrator-Benutzername!
  • Directory Browsing unmöglich machen
  • Die richtigen Berechtigungen für Dateien und Ordner vergeben, so dass nur Befugte lesen, ausführen und schreiben dürfen.
  • Backups aktuell halten
  • Spam verhindern.

Die Polizei rät: Hacker-Angriffe anzeigen

Trotzdem kann es vorkommen, dass Hacker oder Script-Kiddies Sicherheitslücken finden und sie nutzen. Denn wie gesagt: eine 100prozentige Sicherheit kann und wird es nicht geben.
Die Polizei rät, jeden Hackerangriff zur Anzeige zu bringen. Die Verursacher werden zwar nur in den seltensten Fällen tatsächlich erwischt, weil sie ihre Spuren sehr geschickt verstecken, aber es hilft zumindest den offiziellen Stellen einen Überblick über die Internetkriminalität zu bekommen, Zahlen, Statistik. Und das hilft vielleicht schließlich auch dabei, einen Weg zu finden, künftig wenigstens einen Teil der  Angriffe verhindern zu können.