Virtuelle Rechner: Mehr Power – geringerer Stromverbrauch

Notebook und Rechnersystem, Webserver und Firmennetzwerke, IP-Video-Überwachung, Handy, Smartphone, Tablet-PCs, Internet und Telefonie – all das ist heute aus unserem Büroalltag nicht mehr wegzudenken. Auch Privathaushalte kommen kaum noch ohne aus. Doch diese Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) hat ihren Preis. Die IKT verbraucht einen großen Teil unserer Energieressourcen und sorgt weltweit für mit dem Flugverkehr vergleichbare CO2-Emmissionen.

Rund zehn Prozent des bundesweiten Energieverbrauchs für IKT

Rund zehn Prozent des bundesweit verbrauchten Stroms wird für Informations- und Kommunikationstechnologie verwendet. Das hat die Initiative des Bundes, „Green IT“ auf ihrer offiziellen Seite veröffentlicht. Die Bundesinitiative schätzt, dass der Stromverbrauch hier bis zum Jahr 2020 noch um mehr als 20 Prozent steigen wird. Zeit zum Umdenken also. Erneuerbare Energien einzusetzen, ist ein Anfang, Energieressourcen einzusparen die logische Konsequenz.

Virtuelle Maschinen sparen Ressourcen und Kosten

Rund 900 Watt nimmt ein Server im Firmennetzwerk auf. Er läuft sieben Tage in der Woche 24 Stunden lang. In einem Jahr sind das etwa 7800 kW/h mit einem Gesamtpreis von rund 2200 Euro. Wenn für den reibungslosen Betrieb des Firmennetzwerks mehr Server nötig sind, sind die Betriebskosten entsprechend höher. Die Lösung, hier Ressourcen und Kosten zu sparen sind virtuelle Maschinen. Je nach Leistungsfähigkeit können sie einen großen Teil der Hardware überflüssig machen. Ein Serversystem mit 24 Kernen und 192 GB RAM kann sechs Server oder 20 virtuelle PCs ersetzen, ohne zusätzlich Strom zu verbrauchen. Das bedeutet eine Einsparung von rund 13.000 Euro / Jahr.

Mehr Leistung – geringere Stromkosten

Auch für kleinere Unternehmen sind virtuelle Maschinen ein Gewinn. Bei einem Steuerberater hat die ms computer gmbh fünf PCs virtuell auf einem Server abgebildet. Ein weiterer Vorteil: alle Daten und Programme der alten Rechnersysteme stehen auf dem Server zur Verfügung. Hier kann dann auch von unterwegs per Client, Tablet-PC oder Thin-Clients darauf zugegriffen werden.

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